Ungarn multikulti – Eine Reportage über das Leben von Ausländern in Ungarn

Vor der Wende lebten in Ungarn nur einige wenige Ausländer. Kaum jemand wollte sich in einem sozialistischen Land niederlassen. Seit 1989 hat sich dies geändert. Seitdem kommen Ausländer ins Land, die keine Touristen sind, die also bleiben wollen. Ungarns EU-Beitritt hat dieses Phänomen weiter verstärkt. Russen, Rumänen, Studenten aus Afrika und viele Chinesen kommen nach Ungarn. Sie konfrontieren die Magyaren mit fremden Kulturen. Ungarn ist auf dem besten Weg, zur multikulturellen Gesellschaft zu werden. Der Zeitpunkt ist aber nicht wirklich günstig. Von den sowjetischen Machthabern gerade erst befreit, ist Ungarn noch damit beschäftigt, sich (erneut) auf die eigenen kulturellen Werte zu besinnen. Können Ausländer unter diesen Bedingungen willkommen sein?