Kreidekreis – Ein Porträt über die ungarische Theatertruppe Krétakör
Der Schauspieler Tilo Werner verließ vor ca. fünf Jahren die Berliner Schaubühne, um ein Engagement der ungarischen Theatergruppe Krétakör anzunehmen. Seitdem lebt er in Budapest und ist ein festes Mitglied des Ensembles. Als dieses Experiment begann, konnte er noch kein Ungarisch. Seine erste Rollen spielte er zunächst auf Deutsch, dann kam der Sprung ins kalte Wasser: eine Rolle in dem Theaterstück „Die Möwe” von Anton Tschechow, die er nun auf Ungarisch spielen sollte. Die Inszenierung wurde zum Erfolg und Werner blieb in Budapest. Das Krétakör-Theater wurde 1995 zunächst als lose Produktionsgemeinschaft von dem Regisseur Àrpád Schilling gegründet. Seit sechs Jahren arbeitet das Ensemble – weiterhin unter Schillings Leitung – als feste Gruppe zusammen. Der Name Krétakör bedeutet Kreidekreis und steht für die Philosophie der Künstler. Àrpád Schilling fasst es so zusammen:
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