Litea – Literarischer Buchladen in Gefahr
„Bücher kann sich in Ungarn heute kaum noch jemand leisten“ – sagt Annamaria Bakó, die seit der Wende in Budapest das Literaturcafé Litea betreibt. Ein Café und Buchladen in einem, der ungarische und deutschsprachige Bücher verkauft – dieses Konzept war zum Zeitpunkt der Wende in Ungarn neu. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee konnten hier die Kunden in den ungarischen Büchern stöbern oder bisher unbekannte Werke aus dem Westen entdecken. Das Konzept kam an, Litea lief über viele Jahre gut. Heute kämpft der Literatursalon ums Überleben. Cecilia Szabó hat den Buchladen in der Burg von Buda für uns besucht.
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